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Panoramasehen
Das Sehen von Tieren mit seitlich angeordneten Augen, deren monokulare Gesichtsfelder benachbart sind oder sich nur wenig überdecken und so einen größeren Außenraum gleichzeitig überblicken als das menschliche Augenpaar.
 
Panum Areal
Ein fixiertes Objekt wird für beide Augen auf korrespondierenden Netzhautstellen abgebildet. Die Abbildung eines Objektes in diesen Korrespondierenden Bereichen ist wesentlich für eine gute Tiefenwahrnehmung und räumliches Sehen. Ausserhalb des Panumareals kommt es zur Wahrnehmung von Doppelbildern.
 
Papille
Die Papille wird auch als blinder Fleck bezeichnet. Sie ist die Stelle auf der Netzhaut, an dem der Sehnerv in die Augnehöhle austritt. An diesem Punkt ist die Sehschärfe gleich Null.
 
PC-Brille
Speziell auf die Sehanforderungen (Blickdistanzen) des individuellen PC-Arbeitsplatzes ausgerichtete Korrektionsbrille, oft mit einer Tönung in der oberen Glashälfte gegen Licht, das oberhalb der Blickrichtigung über den Bildschirm ins Auge fällt.
 
PD / Pupillendistanz
PD ist die vom Fachmann verwendete Abkürzung für Pupillendistanz. Gemeint ist damit der Abstand der beiden Augen eines Brillenträgers. Beim Einschleifen der Gläser in die Fassung wird dieses für jeden Brillenträger unterschiedliche Mass berücksichtigt. Nur dadurch ist es möglich, komfortable Brillen herzustellen, die den Träger nicht ermüden oder ihm sogar Kopfschmerzen bereiten.

Beim Messen der Pupillendistanz müssen die Fixierlinien parallel sein, d.h. das Augenpaar muss einen unendlich entferneten Punkt fixieren.

Verweis: Zentrierung
 
Periskopisch
Bezeichnung für durchgebogenes Brillenglas Anfang des 19. Jahrhunderts.
 
Phoropter
Ein Phoropter ist ein Messgerät für eine Augenglasbestellung. Der Kunde sitzt hinter dem Gerät und schaut durch zwei runde Öffnungen, vor die unterschiedliche Linsen in der Abstufung von 0.25dpt vorgeschaltet werden. Der Phoropter ist einstellbar auf den individuellen Augenabstand des Kunden.
Die andere Methode der Augenglasbestimmung wird mithilfe einer Messbrille durchgeführt. Vorteil eines Phoropters ist, dass der Kunde die Testgläser nicht direkt auf der Nase trägt.
 
Photochromatische Gläser
SuchbegriffSynonym: Phototrope Gläser
Als photochromatisch, oder phototrop bezeichnet man Brillengläser aus Kunststoff oder Silikat, die sich durch Sonneneinstrahlung dunkler tönen.
 
Phototrope Gläser
Glas, dessen Tönung sich an die Lichthelligkeit bzw. UV-Strahlung anpasst. Die neuen phototropen Materialien sind so optimiert, dass sie die Geschwindigkeit und Intensität der Eindunkelung sowie die Klarheit in Innenräumen und die Lebensdauer der Selbsttönung verbessern. Sie lassen sich hervorragend bearbeiten und sind mit hochwertigen Beschichtungen kompatibel. Phototrope Brillengläser wirken in Innenräumen so klar wie herkömmliche farblose Kunststoffgläser. Mit Entspiegelung erreichen Sie sogar eine Lichttransmission von 93% und sorgen so für eine ausgezeichnete Sehqualität. Diese Brillengläser werden in der Sonne aktiviert und erreichen bei intensiver Sonneneinstrahlung eine mit Sonnenschutzgläsern vergleichbare Absorptionsstufe. Sie bieten 100%-igen Schutz vor UV-A und UV-B Strahlen und garantieren durch die schnelle Reaktionsgeschwindigkeit einen optimalen Blendschutz.
 
Plankonkav
Eine Seite plan (eben), andere Seite nach innen gewölbt.
 
Plankonvex
Eine Seite plan (eben), zweite Seite nach aussen gewölbt.
 
Planparallele Platte
Trifft ein Lichtstrahl auf eine transparente, planparallele Platte, so erfolgt an jeder der beiden Grenzflächen eine Brechung. Betrachtet man einen Gegenstand teilweise durch eine solche planparallele Platte, dann erscheint der betreffende Teil des Gegenstandes seitlich verschoben.
 
Plusgläser (Konvexgläser)
Plusgläser oder Konvexgläser sind nach aussen gewölbt, bzw. werden zum Rand hin dünner. Sie werden zur Korrektion von Weitsichtigkeit verwendet.
 
PNX
Das Grundmaterial für dieses Produkt ist ursprünglich für die amerikanische Raumfahrtindustrie entwickelt worden. PNX definiert den Standard für Kunststoffgläser völlig neu.
Die chemische Netzstruktur von PNX sorgt für höchste Schlag- und Zugfestigkeit. Selbst eine 1-Kilogramm Stahlkugel, die aus einer Höhe von 1,27 Metern auf ein PNX-Glas fällt, zerbricht das Glas nicht (erfüllt FDA- sowie ANSI Z87.1-Standard). Damit eignet sich das Material auch bestens für Einsatzbereiche mit hoher mechanischer Beanspruchung, in denen höchste Sicherheit garantiert sein muss.
 
Polarisierende Filter /Polarisierende Brillengläser
Polarisierende Filter sind optische Filter, um Reflexionen spiegelnder Flächen auszuschalten. Durch ihren Aufbau sind sie in der Lage, Licht, das von waagrechten Flächen (Wasser zum Beispiel) reflektiert wird zu vermindern bzw. unter günstigen Bedingungen nahezu vollständig auslöschen. Polarisierende Filter aus Kunststoff werden für Vorhänger und Sonnenbrillen eingesetzt.

Die Polarisationsebene muss 90° zur Schwingungsebene des Lichtes liegen.

Verweis: Nupolar, Drivewear
 
Polycarbonat
Das HOYA Material PNX hat ähnliche Eigenschaften wie das Polycarbonat.
Verweis: PNX
 
Powerwork Mineral Nahkomfortglas
Powerwork von HOYA ist ein mineralisches Nahkomfortglas. Es ist in drei unterschiedlichen Degressionen erhältlich. Das Powerwork bietet eine grosse, verzeichnungsfreie Lesebreite. Es ist geeignet für ausgedehnte Naharbeiten mit variabler Blickfeldtiefe.
 
Presbyopie
SuchbegriffSynonym: Alterssichtigkeit
 
Prismatische Gläser / Prismatische Brillengläser
Sie weisen durch ihre Form eine zusätzliche optische Wirkung auf. Dadurch können sie Störungen im Binokularsehen beheben. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, müssen prismatische Gläser in besonderer Schleifart bearbeitet werden.
 
Prismatische Nebenwirkungen
Prismatische Nebenwirkungen treten immer dann auf, wenn der Brillenträger nicht durch den Punkt des Brillengases schaut, der die vorgesehene Wirkung enthält.
 
Prismenfolien
Die Behandlung von Doppelbildern bei Kindern mit Hilfe von Prismenfolien wird oft vor dem Einsatz von prismatischen Brillengläsern durchgeführt.
Verweis: Schielen
 
Privilege Gleitsichtglas
Mit Privilege wurde ein hochleistungsfähiges Gleitsichtglas entwickelt, das mit seinem technischen Konzept des integral optimierten Designs die individuellen Ansprüche des modernen Gleitsichtglasträgers in höchstem Masse erfüllt. Es zeichnet sich durch hohen Sehkomfort bei schnellem Blickwechsel, einer natürlichen Raumwahrnehmung und bester Spontanverträglichkeit ohne Schaukeleffekt aus. Neuste Erkenntnisse in der individuellen Gleitsichtglas-Fertigung fliessen in das Konzept mit ein. Privilege wurde speziell für dynamische und aktive presbyope Brillenträger entwickelt.
 
Progression / Progressionszone
Die Progression bezeichnet die kontinuierliche Wirkungszunahme im Brillenglas ausgehend vom Bezugspunkt Ferne, bis hin zum Bezugspunkt Nähe, in der die volle Addition erreicht wird.
Individualgleitsichtgläser kann man mit unterschiedlichen Progressionszonenlängen bestellen.
Gegenteil: Degression
 
Progressiv-Gläser
SuchbegriffSynonym: Gleitsichtgläser
Im Gegensatz zu den Bifokal- und Trifokalgläsern erfolgt die Änderung der Glasstärke von der Fern- zur Nahsicht bei den Gleitsichtgläern nicht abgestuft, sondern gleitend. Dadurch entfallen die sichtbaren Segmente, und das Gleitsichtglas erscheint diskreter. Trotzdem findet der Brillenträger für jede Distanz, in der er etwas betrachten will, eine passende Glaszone. Wie die Bifo- und Trifokalgläser wird das Gleitsichtglas nach Eintritt der entwicklungsbedingten Weitsichtigkeit (Alterssichtigkeit) eingesetzt.
 
Pseudophakie
Verweis: Aphakie
 
Ptosis
Herabhängen des Oberlides bei Nerven- oder Muskelschädigung.
 

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